Dienstag, 29. August 2017

Rezension zu "Der kleine Laden der einsamen Herzen" von Annie Darling

Titel: Der kleine Laden der einsamen Herzen
Autor: Annie Darling
Verlag:
Penguin Verlag
Mein Format:
Taschenbuch
Ungefähre Seitenanzahl:
400
Sprache:
 
Deutsch   
Ebook:
8,99
Taschenbuch:
10,00
Kindle Unlimited:
Nein


Inhaltsangabe: Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens Der Wüstling, der mein Herz stahl – mit Sebastian als Held zum Verlieben ...

Meine Meinung zum Buch: Das Cover ist sehr süß gestaltet und der Klappentext hat mich gleich angesprochen. Bücher, in denen es um Bücher geht – perfekter kann es für mich kaum sein.
Posy fand ich eigentlich recht sympathisch, nur ihre Handlungen konnte ich oft nicht nachvollziehen und fand die daraus entstehenden Konflikte eher anstrengend. Sonst ist sie eine liebe Schwester für ihren Bruder und eine tolle Chefin für ihre Freunde. Mit Sebastian konnte ich lange nichts anfangen. Seine kalte, beherrschte, zeitweise richtig gemeine Seite, schreckt mich leider ziemlich ab. Genau wie die Tatsache, dass er einfach kein „Nein“ akzeptiert. Diese Eigenschaften sind für mich einige der unsympathischsten, die es gibt. Auch wenn er später seine nette, liebevolle und humorvolle Seite zeigt, konnte er mich nicht überzeugen. Posys Bruder Sam habe ich dafür sofort ins Herz geschlossen. Teilweise ein typischer 15 jähriger, ab und zu aber sehr einfühlsam und erwachsen. Die Nebencharaktere, Posys Freunde, die auch im Buchladen arbeiten, könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich fand sie aber alle recht sympathisch.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch lässt sich flüssig lesen. Was mich etwas gestört hat, ist das Buch im Buch. Posy schreibt selber ein Buch, was man abschnittsweise zu lesen bekommt. Mir hat es leider nicht wirklich gefallen.
Die Dialoge zwischen Posy und Sebastian waren oft witzig und unterhaltsam, manchmal aber auch sehr anstrengend, wenn sie sich nur (unnötig) angezickt und gestritten haben.
Das Ende war zwar vorhersehbar, aber die Geschichte zu lesen hat trotzdem Spaß gemacht. 


Mein Fazit: Mich hat das Buch auf jeden Fall unterhalten. Einige Kritikpunkte habe ich aber dennoch. Empfehlen würde ich es schon, da es sich leicht lesen lässt und toll für Zwischendurch ist. 


Danke an den Penguin Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! 
Meine Meinung wurde in keinster Weise beeinflusst.

Donnerstag, 24. August 2017

Rezension zu "Verrückt nach einem Tollpatsch" von Poppy J. Anderson

Titel: Verrückt nach einem Tollpatsch (New York Titans 15)
Autor: Poppy J. Anderson
Verlag:
Selfpublishing
Mein Format:
eBook
Ungefähre Seitenanzahl:
372
Sprache:
 Deutsch   
Ebook:
3,49
Taschenbuch:
12,99
Kindle Unlimited:
Ja


Inhaltsangabe: Graham Carters Job als Wide Receiver der New York Titans ist es, Touchdowns für sein Team zu machen und es mit seinen Teamkollegen in die Play-offs zu schaffen. Gleichzeitig ist es sein Job als mustergültiger Sohn eines Politikers, auf Stimmenfang für seinen Dad zu gehen, denn der charmante, gut aussehende und beliebte Footballspieler ist der Trumpf des konservativen Senators in diesem Wahljahr. Niemand hätte damit gerechnet, dass die tollpatschige Cooper den Plänen der Carters einen Strich durch die Rechnung machen könnte, als sie in Grahams Leben stolpert und ein heilloses Chaos anrichtet. Als ehemaliges It-Girl kommt Cooper für jemanden wie Graham eigentlich nicht infrage, schließlich kann sich kein Politiker eine Schwiegertochter leisten, die dafür berühmt wurde, nackt durch Paris Hiltons Vorgarten zu rennen. Graham sieht das jedoch anders, immerhin sieht Cooper nackt nicht nur fabelhaft aus, sondern er ist auch regelrecht verrückt nach seinem kleinen Tollpatsch. Und obwohl Graham Carter wie der nette Schwiegersohn von nebenan wirkt, hat er selbst einiges auf dem Kerbholz

Meine Meinung zum Buch: Das Cover gefällt mir leider gar nicht und auch zum Inhalt, finde ich, passt es nur wenig. Der Klappentext hat mich allerdings sofort angesprochen und da ich von den Titans nie genug bekommen kann, ist das eBook auf meinen Kindle gewandert.
Graham war mir sofort sympathisch, er hat einen tollen Humor, ist schlagfertig und sieht natürlich super aus. Cooper habe ich auch ins Herz geschlossen. Doch so sehr ich tollpatschige Protagonisten mag, bei ihr war es mir etwas zu viel und übertrieben, was mich dann leider öfter mal genervt hat. Wie auch in den anderen Teilen der Reihe erfährt man wieder ein bisschen was darüber, wie es den anderen Titans ergangen ist. Mir persönlich war es diesmal aber zu wenig, etwas mehr Einblick in die Leben der anderen hätte mich gefreut.
Was man dafür reduzieren hätte können, sind die Diskussionen über Politik. Natürlich ist es ein Teil der Story, schon allein weil Graham ein Politikersohn ist, doch ich finde ein paar Absätze mit dem Thema hätte man weglassen können.
Die Story ist toll aufgebaut, es gibt einige Höhen und Tiefen dadurch bleibt es immer spannend.
Der Schreibstil ist, wie ich es von Poppy J. Anderson gewohnt bin, sehr angenehm und humorvoll. Ich konnte das Buch flüssig lesen.

Mein Fazit: Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch. Eine süße Liebesgeschichte zum entspannten Lesen. Ich kann euch das Buch und die gesamte Reihe nur empfehlen. Wenn man einmal beginnt, kann man dem Titans-Fieber kaum entkommen. 


Samstag, 19. August 2017

Rezension zu "Nur ein Funke" von Poppy J. Anderson

Titel: Nur ein Funke (Ashcroft-Saga, Band 3)
Autor: Poppy J. Anderson
Verlag:
Selfpublishing
Mein Format:
eBook
Ungefähre Seitenanzahl:
322
Sprache:
 
Deutsch   
Ebook:
3,49
Taschenbuch:
11,98
Kindle Unlimited:
Ja

Inhaltsangabe: Als Lauren McPherson von Kentucky nach Connecticut zieht, um ihr altes Leben hinter sich zu lassen und neu anzufangen, lernt sie prompt Stuart Ashcroft kennen und erregt seine Aufmerksamkeit. Mit einem reichen Playboy, der zur High Society der Ostküste gehört und einen protzigen Sportwagen fährt, kann die bodenständige Lauren nichts anfangen, selbst wenn dieser reiche Playboy extrem gut aussieht und sie zum Lachen bringt. Nein, mit Männern seiner Sorte will die zurückgezogen lebende Tierärztin nichts zu tun haben und verbringt ihre Zeit lieber damit, nachts in einem Kuhstall zu hocken und bei der Geburt eines Kälbchens zu helfen, als Cocktailpartys reicher Leute zu besuchen.
Stuart erweist sich jedoch als hartnäckig und keinesfalls als der schnöselige Playboy, für den sie ihn anfangs hielt. Gegen seinen Charme und seinen Humor ist Lauren nicht immun. In seiner Gegenwart kann sie sich nicht nur entspannen, sondern genießt es auch, mit ihm zusammen zu sein. Und ihr Herz setzt jedes Mal aus, sobald er sie anlächelt.
Ihr Glück könnte endlich perfekt sein, wenn ihr nicht plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen würde – und wenn sie keine Angst haben müsste, Stuart zu verlieren.

Meine Meinung zum Buch: Das Cover gefällt mir unglaublich gut, es ist fröhlich, bunt und passt zur restlichen Reihe. Wie bei den beiden ersten Teilen hat mich auch hier wieder der Klappentext direkt angesprochen.
Die Bände können alle unabhängig voneinander gelesen werden, ich kann euch die ersten Teile aber nur empfehlen.
Diesmal geht es um Stuart Ashcroft, er ist reich, ein Frauenheld und sieht verdammt gut aus. Im Laufe des Buches lernt man all seine Seiten kennen, ich habe ihn schnell ins Herz geschlossen. Außerdem geht es um Lauren, eine bodenständige und nette Tierärztin, die momentan eigentlich kein Interesse an Männern hat, vor allem nicht an solchen wie Stuart. Eigentlich. Denn auch wenn sie es nicht will, bringt er sie immer wieder zum Lachen und sie fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Und dann stimmt sie endlich zu, als er sie um ein Date bittet.
Die Geschichte plätschert schön entspannt vor sich hin, Spannung gib es erst gegen Ende mal kurz. Es lässt sich aber sehr gut lesen, der Schreibstil ist locker, lustig und leicht. Humor gibt es genug, etwas Drama kommt hin und wieder auch dazu. Eine gelungene Mischung. 

Mein Fazit: Kaum Spannung, dafür eine süße Liebesgeschichte. Gut für Zwischendurch. Ich hatte beim Lesen auf jeden Fall Spaß und kann das Buch nur empfehlen.