Montag, 8. Mai 2017

Rezension zu "Paula und der Mann aus Stein" von Lara Kalenborn

Titel: Paula und der Mann aus Stein
Autor: Lara Kalenborn
Verlag: Selfpublishing

Mein Format: eBook 

Ungefähre Seitenanzahl: 167
Sprache: Deutsch   
Ebook: 2,99

Taschenbuch: 9,99
Kindle Unlimited: Nein



Inhaltsangabe: Die Illustratorin Paula lebt mit ihrem Sohn Jo-nathan in dem winzigen Dorf Seligheim in der Südpfalz und hat sich daran gewöhnt, dass schlecht über sie gesprochen wird, weil ihr Mann sie sitzen ließ und sie gerne barfuß Geige spielt. Doch als auf dem Nachbargrundstück das Steinmetzgeschäft neu eröff-net wird und Paula an dem jungen, wie aus Granit ge-meißelten Handwerker Kalle Gefallen findet, stört es sie plötzlich, dass die Zicken-Riege des Dorfes sie auf dem Kieker hat. Besonders als auch Jonathan beginnt, den kräftigen Steinmetz in sein Herz zu schließen, muss Paula etwas gegen das Gerede tun. Kaum hat sie sich jedoch gegen die Läster-Schwestern zur Wehr gesetzt, kündigt sich schon die nächste Schwierigkeit an, die ihre zarte Bindung zu Kalle auf die Probe stellt.

Meine Meinung zum Buch: Das Cover zeigt eindeutig, dass es ein Liebesroman ist, es ist recht schlicht aber schön, mir gefällt es. Außerdem passt es gut zum ersten Teil der Reihe.
Die Geschichte rund um Paula, Kalle und Jonathan ist der zweite Teil der „Pfälzische Liebe“ Reihe, kann jedoch unabhängig vom ersten gelesen werden, da die Charaktere ganz andere sind.
Paula fand ich gleich sympathisch, sie ist liebevoll und etwas anders, was die Dorfbewohner eher negativ sehen, ich hingegen mochte es sehr an ihr. Ihr Sohn Jonathan ist ein aufgeweckter kleiner Junge, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Kalle, den neuen Nachbarn, mochte ich auch von Anfang an, doch erst als man ihn etwas näher kennen gelernt hat, war ich restlos von ihm überzeugt. Die Dorfzicken haben natürlich ziemlich genervt, aber das sollten sie wohl auch.
Gut gefallen hat mir, dass man über Kalle etwas mehr erfahren hat und auch über Paulas Vergangenheit, wobei mir mehr Details noch besser gefallen hätten.
Der Schreibstil ist, wie bei Teil 1 von „Pfälzische Liebe“, locker, lustig, mitreißend. Ich habe das Buch auf einen Rutsch gelesen und bin ganz darin versunken.
Die Story ist sehr realitätsnah. Die Probleme von Kalle, Paula, Jonathan und den Dorfbewohnern genauso. So konnte ich mich leicht in die Geschichte fallen lassen.
Das Buch zeigt, dass man Gerüchten und Vorurteilen nicht so viel Aufmerksamkeit schenken sollte und jedes Verhalten so seine Gründe hat.
Die Liebesgeschichte fand ich genau perfekt. Nicht zu schnell, nicht zu langsam. Meine Emotionen wurden von der Autorin ziemlich gefordert.
Das Ende bietet den perfekten Abschluss, ich bin auf jeden Fall zufrieden damit.

Mein Fazit: Ein gelungenes Buch mit interessanten Themen, die zum Nachdenken anregen. Ich kann es euch nur empfehlen! 


Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!  
Meine Meinung wurde in keiner Weise beeinflusst.

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