Samstag, 6. Mai 2017

Rezension zu "Manche Tage muss man einfach zuckern" von Tamara Mataya

Titel: Manche Tage muss man einfach zuckern
Autor: Tamara Mataya
Verlag:
Heyne Verlag
Mein Format: Taschenbuch
Ungefähre Seitenanzahl: 349

Sprache: Deutsch   
Ebook: 8,99

Taschenbuch: 9,99
Kindle Unlimited: Nein



Inhaltsangabe: Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …

Meine Meinung zum Buch: Das Cover ist recht schlicht aber ich finde es wunderschön. Die Schriftart und Farben harmonieren toll miteinander. In die Aufmachung vom Buch habe ich mich beim ersten Blick verliebt.
Spätestens der erste Satz vom Klappentext „Läuft bei mir. Zwar rückwärts und bergab, aber läuft.“ Hat mich überzeugt.
Als ich das Buch dann hatte, habe ich mich sofort darauf gestürzt. Dank des lockeren Schreibstils konnte ich es gar nicht mehr weglegen und nach ein paar Stunden war ich schon auf der letzten Seite angelangt. Die erotischen Szenen sind recht genau beschrieben, ohne vulgär zu sein. Es gibt viel Humor, Freundschaft und etwas Drama in der Geschichte. In meinen Augen eine tolle Mischung.
Sarah, die Protagonistin, war mir sehr sympathisch. Ihre Handlungen konnte ich jedoch nicht immer nachvollziehen. Weder in Bezug auf die Männer, noch bei ihrem Job. Wieso sie so lange bei ihrer Arbeit bleibt, obwohl sie dort richtig gemobbt wird, konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Ich fand sie ab und zu auch etwas zu oberflächlich und naiv. Jack war mir so sympathisch wie es ein typischer Aufreißer eben sein kann. Mit der Zeit lernt man ihn aber näher kennen und ich habe ihn doch noch ins Herz geschlossen. Pete, Sarahs bester Freund und Jacks Bruder, bei dem sie anfangs kurzzeitig wohnt, war mir allerdings der liebste Charakter. So ein herzensguter, liebevoller, lustiger Charakter.
Sie lernt online jemanden kennen, den sie im echten Leben bereits kennt, doch Preis geben wer er ist, will er nicht. Leider fand ich die Spannung, die dies wohl auslösen sollte, gar nicht gelungen. Von vorn herein war mir eigentlich klar, wer es ist. Grundsätzlich habe ich nichts gegen recht vorhersehbare Dinge in Liebesromanen, doch zumindest ein paar Seiten wäre ich gerne unsicher, ob ich richtig liege.
Die Story war aber allgemein sehr gut zu lesen und hat mich toll unterhalten. Die Idee mit der Seite „Missed Connections“ fand ich klasse.
Emotionen kamen bei mir aber leider nur wenige auf. Geschmunzelt habe ich öfter, wirklich romantisch war es, finde ich, nie. Es gab höchstens einen Hauch Romantik. 

Mein Fazit: Eine lockere Liebesgeschichte ohne viel Spannung oder Tiefgang, mit durchwegs sympathischen Charakteren. Toll für Zwischendurch.


Danke an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!
Meine Meinung wurde in keinster Weise beeinflusst.

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