Mittwoch, 3. Mai 2017

Rezension zu "Mitternachtstango" von Katrin Koppold

Titel: Mitternachtstango
Autor: Katrin Koppold
Verlag:
Selfpublishing
Mein Format: Taschenbuch
Ungefähre Seitenanzahl: 388

Sprache: Deutsch   
Ebook: kurzzeitig noch 0,99 danach 3,99

Taschenbuch: 11,99
Kindle Unlimited: Ja



Inhalt: Ich wollte mein Herz nie wieder an etwas hängen, von dem ich nicht ertragen könnte, es zu verlieren. Aber so funktioniert das Leben nicht ...
Die Journalistin Amelie Schneider arbeitet in ihrer Freizeit als Klinikclown und liebt diesen Job über alles. Um ihre kleinen Patienten aufzuheitern, ist ihr keine Mühe zu viel. Deshalb denkt Amelie auch nicht lange nach, als sich ein kranker Junge ein Autogramm des Hollywoodstars Nik von Hohenstein wünscht: Schließlich muss sie sowieso nach Südfrankreich, wo Nik gleich mit seiner ersten Regiearbeit als heißer Anwärter auf die Goldene Palme gilt.
Doch ein paar Tage vor der Preisverleihung wird der ebenso ehrgeizige wie attraktive Nik in einer höchst pikanten Situation erwischt und hat ganz andere Probleme, als den Autogrammwunsch eines kleinen Jungen zu erfüllen. Womit er allerdings nicht gerechnet hat: Amelie ist überaus hartnäckig und bald auch die Einzige, die ihm aus seinem Schlamassel heraushelfen kann...

Meinung zum Cover: Ich finde es wunderschön, die Farben gefallen mir sehr gut und auch die Schatten der Menschen harmonieren toll mit dem Rest.

Meinung zum Inhalt: Ich habe schon einiges von Katrin Koppold gelesen und da ich immer begeistert war, ging ich gespannt an ihr neustes Werk heran.
Es geht um Amelie und Nik, aus deren Sicht auch das Buch abwechselnd geschrieben ist. Sie war mir sofort sympathisch, gleich am Anfang lernt man sie als Klinikclown kennen, als sie bei Miro ist, einem an Leukämie erkranktem Jungen. Sein Wunsch wäre ein Autogramm von Union Jack, ein Superheld, gespielt von Nik. Alleine dafür, dass sie versuchen will das Autogramm für Miro zu bekommen, muss man sie einfach mögen. Sie ist eine starke Frau, die trotz ihrer erlebten Schicksalsschläge nach vorne schaut. Nik war mir nicht gleich so sympathisch, anfangs hielt ich ihn eher für einen eingebildeten Kautz. Doch mit der Zeit habe ich dann auch ihn ins Herz geschlossen. Amelies Kollegin und Freundin Liselotte ist eine etwas verrückte junge Frau, die immer „Herbert“ dabei hat. Ihre Wünschelrute. Für mich hat sie das Buch einmalig gemacht. Auch die anderen Charaktere sind toll beschrieben worden und passen gut in die Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, humorvoll, leicht und locker. Ich habe das Buch flüssig lesen können. Die Beschreibungen der Orte sind fantastisch, ich hatte beim Lesen schon das Gefühl, ich bin selber dort.
Die Geschichte ist locker erzählt und hat viel Romantik und Humor, doch auch ernstere Themen kommen vor. Man kann also die ganze Gefühlspalette rauf und runter erleben, zumindest bei mir war es so.

Fazit: Ein wundervoller Liebesroman, der viel Romantik, eine Menge Humor und einen Hauch Drama enthält. Eine gelungene Mischung, die man flüssig lesen kann. Ich bin mal wieder begeistert und kann das Buch nur empfehlen! 


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