Montag, 25. September 2017

Rezension zu "Liebe zwischen den Zeilen" von Veronica Henry

Titel: Liebe zwischen den Zeilen
Autor: Veronica Henry
Verlag:
Diana Verlag
Mein Format:
Taschenbuch
Ungefähre Seitenanzahl:
368
Sprache:
 
Deutsch   
Ebook:
8,99
Taschenbuch:
9,99
Kindle Unlimited:
Nein


Inhaltsangabe: Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe …

Meine Meinung zum Buch: Das Cover von dem Buch hat mich sofort angesprochen, ich finde es traumhaft gestaltet. Den Klappentext fand ich auch toll, so bin ich gespannt an das Buch rangegangen.
Anfangs liest man abwechselnd aus zwei Zeitebenen. Einerseits erfährt man wie es mit der Buchhandlung Nightingale los ging und wie Julius, der Besitzer, die Mutter seiner Tochter Emilia kennen gelernt hat. Andererseits ist man im „Jetzt“ und erlebt wie Emilia und Julius Freunde damit klarkommen müssen, dass er verstorben ist. Sobald man im „Jetzt“ bleibt, erfährt man nach und nach die Lebensgeschichte von einigen Leuten. Irgendwie sind sie alle mit der Buchhandlung verbunden. Mich erinnert der Stil ein bisschen an die Filme „Tatsächlich… Liebe“ und „Happy New Year“. Viele Geschichten, die alle irgendwie miteinander verbunden sind. Das hat mir sehr gefallen, doch ich denke ein paar Leute weniger und dafür genauere Erzählungen wären besser gewesen. So hatte ich am Ende den Eindruck, von jedem Charakter nur Bruchstücke erfahren zu haben und war teilweise kurz verwirrt, wer wer ist.
Der Schreibstil ist flüssig, emotional und sehr bildhaft. Beim Lesen wäre ich gerne öfter mal ins Buch geschlüpft, so gemütlich wird die Buchhandlung und der Ort Peasebrook beschrieben.
Die Charaktere sind alle sehr verschieden aber authentisch. Mit jedem konnte ich mich irgendwie identifizieren und die Entscheidungen nachvollziehen.
Außerdem hat mir sehr gefallen, dass die Autorin viele Bücher in die Geschichte einfließen hat lassen, zB durch Buchtipps, die Emilia jemandem gibt. 


Mein Fazit: Durchwegs sympathische Charaktere, toller Schreibstil und spannende Geschichte. Das Buch lädt richtig zum Träumen ein und lässt einen für kurze Zeit aus der Realität fliehen. 


Danke an den Diana Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! 
Meine Meinung wurde in keinster Weise beeinflusst.

Montag, 18. September 2017

Rezension zu "Drei Wünsche und ein Traummann" von Birgit Kluger

Titel: Drei Wünsche und ein Traummann
Autor: Birgit Kluger
Verlag:
Selfpublishing
Mein Format:
eBook
Ungefähre Seitenanzahl:
257
Sprache:
 
Deutsch   
Ebook:
3,99
Kindle Unlimited:
Ja 


Inhaltsangabe: Natürlich gibt es keine Feen, oder doch?
Eigentlich will Daniela die Verrückte nur ärgern, die behauptet eine Fee zu sein. Sie wünscht sich von ihr einen Traummann. Und plötzlich sieht es so aus, als könnte an der Sache was dran sein, denn Adrian ist perfekt. Alles könnte so schön sein, wenn die Fee nicht den ein oder anderen klitzekleinen Fehler gemacht hätte.

Meine Meinung zum Buch: Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist 
etwas mystisch, so passt es auch gut zum Inhalt.
In dem Buch geht es um Adrian, der nach zwei gescheiterten Beziehungen zum Frauenheld geworden ist, der von Frauen nicht mehr will, als One Night Stands. Mir war er eigentlich sehr sympathisch, nur seine teilweise unfreundliche Art war nicht ganz mein Geschmack. Außerdem geht es um Daniela, tief in sich drinnen ist sie Musikerin, doch ihrer Mutter zuliebe hat sie einen „normalen“ Job und ist Marktanalystin. Sie war mir sehr sympathisch, öfter aber mal etwas zu unsicher, so dass es schon nervig war. Die dritte Protagonistin ist Muriel, eine sehr tollpatschige aber liebenswerte Fee. Sie hat es in einer Zeit, in der kaum mehr jemand an Magie glaubt, nicht einfach. Ich habe sie schnell ins Herz geschlossen, auch wenn ich viele ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte. Ein bisschen mehr Hintergrundgeschichte zu den drei Charakteren hätte mich noch gefreut.
Die Geschichte insgesamt war sehr unterhaltsam, ab und zu etwas wirr. Vor allem hatte ich öfter den Eindruck, einige Kapitel gehören gar nicht richtig dazu, sind eher nur Lückenfüller. Insgesamt hat es aber Spaß gemacht die Geschichte zu lesen.
Der Schreibstil ist stellenweise etwas abgehakt, was mich öfter davon abgehalten hat, richtig ins Buch eintauchen zu können. Was ich sehr angenehm fand, ist, dass man abwechselnd aus der Sicht von den drei Protagonisten liest, so bekommt man alles mit, was sie so denken. 

Mein Fazit: Ein unterhaltsames Buch mit sympathischen Charakteren. Die Idee mit der Fee wurde toll umgesetzt. Nur der Schreibstil konnte mich leider nicht überzeugen. 

Rezension zu "Home Run für die Liebe" von Birgit Kluger

Titel: Home Run für die Liebe
Autor: Birgit Kluger
Verlag:
OBO - eBooks
Mein Format:
eBook
Ungefähre Seitenanzahl:
333
Sprache:
 
Deutsch   
Ebook:
3,99
Kindle Unlimited:
Ja


Inhaltsangabe: Mr. "One-Week" und Mrs. "Ich glaube nicht mehr an die Liebe". Kann das gut gehen?
Für die Presse ist Baseballprofi Don Horman Mr. "One-Week". Länger war er noch mit keiner Frau zusammen. Die weiblichen Fans fühlen sich herausgefordert, diesen Rekord zu brechen und schmeißen sich ihm nur deshalb an den Hals. Da kommt ihm das Angebot in Deutschland, dem Sibirien des Baseball, für ein paar Monate zu trainieren, gerade recht. Endlich hat er die Gelegenheit seinen Charme an Frauen auszutesten, die von seinem Promistatus nichts wissen.
Sabrina ist erfolgreiche Autorin von Liebesromanen oder zumindest war sie das, bis ihr Ehemann sie ohne Vorwarnung sitzen ließ. Plötzlich gibt es kein Happy End mehr in ihren Büchern und ihre Existenz ist gefährdet. Don tritt in ihr Leben, das ideale Recherche Objekt, um zumindest ihre neue Erotik Serie mit Phantasie zu beflügeln.
Keiner von beiden denkt an Liebe ...

Meine Meinung zum Buch: Das Cover gefällt mir leider gar nicht und passt auch, finde ich, nicht zum Inhalt.
Hier geht es um Don, ein Baseballprofi, der für eine kleine Auszeit nach Deutschland fliegt und um Sabrina, eine Liebesromanautorin mit Schreibblockade. Die beiden lernen sich kennen, da Don einen Deutschkurs bei ihr belegt hat.
Bei diesem Buch habe ich mir sehr schwer getan, eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen. Sie sind mir zwar nicht unsympathisch aber ins Herz habe ich sie auch nicht geschlossen. Mir hat ein bisschen Vorgeschichte zu den beiden gefehlt. Auch die Nebencharaktere haben mich nicht überzeugt.
Vielleicht liegt das am Schreibstil, der mir leider absolut nicht gefallen hat. Die Dialoge fand ich oft eher roboterhaft und die Sätze abgehakt. Genau wie die Kapitel. Ich mag kurze Kapitel eigentlich sehr gern, doch eine Seite ist mir dann doch zu kurz. Und manche Kapitel in diesem Buch sind tatsächlich so kurz.
Gefühle konnte ich zwischen den Protagonisten auch keine spüren, auch weil oft Szenen sehr plötzlich geendet haben. Dabei war ich dann richtig verwirrt und musst erst wieder in die Geschichte reinfinden.
Die Geschichte allgemein ist ganz gut aufgebaut, anfangs zieht es sich etwas aber dann läuft es recht flüssig. Das Ende war vorhersehbar, was mich aber nicht gestört hat. Den Epilog fand ich allerdings nicht so toll, man liest nur einen kurzen Absatz (1-5 Sätze) über jeden der öfter vorkommenden Charaktere und was bei ihnen so in Zukunft passieren wird. 
 
Mein Fazit: Die Grundgeschichte ist süß und es gibt sicher einige, die den abgehakten Schreibstil mögen und auch mit den Charakteren klar kommen. Bei mir war das leider nicht der Fall, für Zwischendurch unterhält das Buch aber ganz gut. Daher gibt es von mir zwei Sterne.